Neuerwerbungen

Buchempfehlungen von Leserinnen und Lesern

 

 

 

Empfohlen von André Mücke

Stefan Üblacker: Das Buch Ä

Wie wird man DIE BESTE BAND DER WELT?

Eine gute Frage! Die Antwort könnte das von André Mücke empfohlene Buch liefern. Auf über 700 Seiten erzählt Stefan Üblacker nicht nur die Geschichte der von Bela B, Farin Urlaub und Rodrigo González gegründeten Band Die ÄRZTE, sondern beleuchtet zugleich auch den Zeitgeist und den historischen Kontext ihres Schaffens. Viele Zeitzeugen kommentieren das Geschehen und mehr als 500 Fotos untermalen den Text. Das Buch Ä ist ein Muss für alle Freunde, Sympathisanten und Skeptiker – und die, die es noch werden wollen. (Verlag)

 

André Mücke fand viel Interessantes und natürlich auch „Das Beste Von Früher BIS Jetze“ über DIE BESTE BAND DER WELT

 

 

 

                   

Empfohlen von Kathrin Koch

 

Breaking Bad

 

Breaking Bad bedeutet „vom rechten Weg abkommen“ und das passiert in dem Fall einem biederer Chemielehrer, dessen Leben aus der Bahn läuft, als bei ihm Lungenkrebs diagnostiziert wird. Nur mit einer viel zu teuren Therapie bestünde Aussicht auf Heilung. Womit also lässt sich schnell und sehr viel Geld verdienen? Mit Drogen. Ein genialer Chemielehrer besitzt das erforderliche Know-how und der Plan geht auf. Doch dann kommen die Drogenmafia und sein Schwager, der Drogenfahnder ist, mit ins Spiel… Dramatik und schwarzer Humor sind vorprogrammiert.


Eine herausragende Serie mit ausgezeichneter schauspielerischer Leistung und einer tollen Filmmusik, findet Kathrin Koch. Die Charaktere nehmen über die sechs Staffeln interessante Entwicklungen.

 

 

Empfohlen von Volkmar Rothe

 

Dorothy Baker: Zwei Schwestern

 

Als Cassandra sich zur Hochzeit ihrer Zwillingsschwester Judith aufmacht, hat sie vor allem eines im Sinn: die Hochzeit zu verhindern. Was will ihre hochmusikalische Schwester mit irgendeinem durchschnittlichen, jungen Arzt? Wird Cassandra auf der Suche nach sich selbst in ihrer symbiotischen Beziehung zu Judith gefangen bleiben? Wird Judith die Reise ins Unbekannte antreten und sich aus der beklemmenden schwesterlichen Zweisamkeit befreien können? Beiden steht eine extrem bedrohliche Herausforderung bevor, die fast in einer Katastrophe endet.

 

Volkmar Rothe empfiehlt dieses Buch, weil es eine schöne Wiederentdeckung aus den 60er Jahren ist. Die Geschichte wird aus Sicht beider Schwestern geschildert und zeigt die tiefe seelische Verbundenheit der Zwillinge. Der elegante Schreibstil und die unterschiedlichen Sichtweisen der Zwillinge machen dieses Buch mehr als lesenswert.

 

 

 

 

 

                  

 

 

Empfohlen von Justyna Wojtassek

 

Herbert Renz-Polster; Schlaf gut, Baby!

 

Das kindliche Schlafverhalten ist anders als das der Erwachsenen – das stellen junge Eltern oft schmerzlich fest. Falsche Vorstellung vom Babyschlaf und Ängste der Eltern erschweren die Situation. In diesem Ratgeber wird in 8 Kapiteln geschildert, welche Umstände den Schlaf von Kindern beeinflussen. Dr. Renz-Polster gibt kompetent Auskunft, was Eltern tun können, um das Ein- und Durchschlafen ihres Kindes zu erleichtern. Dabei wird berücksichtigt, dass es den einen richtigen Weg nicht gibt, weil jedes Kind ein eigenes Schlafverhalten hat.

 

Justyna Wojtassek ist selbst junge Mutter und empfiehlt diesen gut lesbaren Elternratgeber, weil er mit überholten Schlafmythen („schreien lassen“) abrechnet. Sie empfand das Buch als sehr hilfreich und geht nun unbeschwert mit dem Thema um.

 

 

 

 

 

 

                   

 

Empfohlen von Anke Fichtmüller

 

Juli Zeh: Unterleuten

 

Wer hätte gedacht, dass ein Gesellschaftsroman, angesiedelt in der ostdeutschen Provinz, so spannend sein kann? Auf den ersten Blick ist das kleine, brandenburgische Dorf Unterleuten eine Idylle: unberührte Natur, kleine, gemütliche Häuser, sympathische Bewohner. Doch als ein Windpark errichtet werden soll, treten Differenzen zutage. Jeder der Bewohner, egal ob alteingesessen oder zugezogen, hat eigene Interessen und seine Version der Wahrheit. Alte und neue Konflikte lassen die Handlung zusehends eskalieren. Juli Zeh entwirft gekonnt ein vielschichtiges Gesellschaftsbild unserer Zeit.  

 

Für Anke Fichtmüller ist dieser Roman das Buch des Jahres. Schon auf den ersten Seiten entfaltet die Geschichte einen unwiderstehlichen Sog - die Personen und Handlungsstränge fesseln. Mit feinem Humor zeichnet die Autorin weit verbreitete menschliche Eigenheiten, die dem Lesenden die Möglichkeit geben, sich selbst wiederzufinden. Die regionale Nähe ist für Brandenburger ein besonderer Bonus. All das und die sprachliche Brillanz machen die 635 Seiten zu einem ganz besonderen Leseerlebnis. Das ideale Ferienbuch!

 

 

 

                     

 

Empfohlen von Birgit Wunderlich

 

Clara Weiss: Milchsblut

 

Handlungsort des Krimis ist ein abgeschiedenes Dorf in den Alpen. Seit Generationen ist das Haus neben der Kapelle die Heimat von Elviras Familie. Das ruhige Leben Elviras wird jäh zerstört, als sie eines Tages einen schrecklichen Fund auf den Nachbarhof macht – ein Toter, grausam hingerichtet. Doch dies ist erst der Anfang einer entsetzlichen Mordserie… Zunächst liest sich „Milchsblut“ wie ein einfacher Regionalkrimi, doch mit der Zeit wird die Stimmung düster und beklemmend. Die Morde, deren äußere Umstände und das merkwürde Verhalten der Einwohner lassen die Spannung langsam, aber stetig ansteigen. Das Ende, und damit die Entlarvung des Mörders, ist lange nicht vorhersehbar.

 

Birgit Wunderlich ist Kennerin des Genres und empfiehlt diesen gelungenen Krimi, weil weder zu brutal, noch zu banal ist und bis zum Schluss spannend bleibt. Besonders für Nele-Neuhaus-Fans ist Clara Weiss eine sehr gute Alternative.

 

 

 

 

 

 

 

Empfohlen von Heidrun Lange

Heidrun Lange: UCKERMARK  DIE 99 BESONDEREN SEITEN DER REGION

"Die Uckermark fühlt sich an wie ein langer Blick auf eine Streuobstwiese“, schreibt die Autorin Heidrun Lange. Sie beobachtete Singschwäne und suchte den Eisvogel, besuchte Orte wie Templin, Lychen, Prenzlau, Boitzenburg und Schwedt. Schwelgte in Konzerten der Natur, machte herrschaftliche Schlosshotels am See ausfindig. Die Hochzeit der Hirsche im Biosphärenreservat Schorfheide erklärte sie zur Nr. 1, die Uckermark im Abendlicht zur 99. Dazwischen liegen unberührte Natur, tolle Wanderziele, Wildpflanzenexkursionen, die alten Dampfrösser in Gramzow und schwimmende Häuser.

Heidrun Lange empfiehlt diesen Reiseführer, da er mit vielen Tipps und stimmungsvollen Bildern Lust auf diese Streuobstwiese Uckermark macht. Eine interessante Vorablektüre für all jene, die einen Aufenthalt in der Region planen.

 

 

 

Empfohlen von Jennifer Guillarmain

 

24 h Jerusalem

Jerusalem fasziniert und beängstigt wie keine andere Stadt der Welt. Der Film erzählt einen Tag im Leben dieser einzigartigen Stadt. Das 24-stündige TV-Programm lässt die Zuschauer am Alltag ihrer Bewohner teilhaben und lädt ein, ihnen zu folgen, 24 Stunden lang. Der Film berichtet durch die Augen der Menschen, die in ihr leben und die in ihre Widersprüche verstrickt sind: Juden, Muslime und Christen, Israelis, Palästinenser und Ausländer… 70 Filmteams begleiteten rund 90 Protagonisten mit den unterschiedlichsten Lebensgeschichten bei der Arbeit und in der Freizeit, in enge Wohnungen und großzügige Villen, in Tempel, Moscheen und Kirchen, in israelischen Siedlungen und palästinensischen Flüchtlingscamps. (Text: BR/arte)

 

Jennifer Guillarmain empfiehlt den Film, weil er spannend vom Alltag in Jerusalem berichtet und den Zuschauern die Menschen und die Stadt durch hervorragende Filmaufnahmen nahe bringt. Sie hat die Entstehung des Filmes als Mitarbeiterin der Produktionsfirma zero one 24 begleitet und die politische Brisanz und die Schwierigkeiten der Filmproduktion selbst miterlebt.

 

 

 

 

 

 

Empfohlen von Sandra Düllmann

Milena Michiko Flašer: Ich nannte ihn Krawatte

 

Ist es Zufall oder eine Entscheidung? Auf einer Parkbank begegnen sich zwei Menschen. Der eine alt, der andere jung, zwei aus dem Rahmen Gefallene. Jeder auf seine Weise, beide radikal, verweigern sie sich der Norm. Erst einem fremden Gegenüber erzählen sie nach und nach ihr Leben und setzen zögernd wieder einen Fuß auf die Erde. Milena Michiko Flašars Parkbank befindet sich in Japan und könnte doch ebenso gut anderswo in der westlichen Welt stehen. Dieser Roman stellt der Angst vor allem, was aus der Norm fällt, die Möglichkeit von Nähe entgegen – sowie die archaische Kraft der Verweigerung. Die Autorin interessieren wie in ihren bisherigen Büchern vor allem die allgemein menschlichen, die existenziellen Probleme.

 

Sandra Düllmann empfiehlt dieses Buch, weil es ein wundervolles und leises Buch ist, welches nicht unbedingt auf den ersten Blick auffällt. Das Thema mag schwierig und komplex erscheinen, doch der Autorin ist mit ihrer sehr bilderreichen und poetischen Sprache ein besonderes und außergewöhnliches Buch geglückt. Aus diesem Grund, kann man diesem Buch nur zahlreiche Leser wünschen und den Lesern einige schöne glücklich und nachdenkliche Lesestunden.